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Weltweiter Marsch landet in Berlin (mit Video)
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Pressenza, Berlin, 6.11. 2009
Weltweiter Marsch landet in Berlin
is supposed is being expected in Berlin (airport)
Photo: Caroline Schenck
is supposed is being expected in Berlin (airport)
Photo: Caroline Schenck
Am 6.11. erreichte das internationale Team des Weltweiten Marschs für Frieden und Gewaltfreiheit Berlin. Auf dem Flughafen Schönefeld wurde es durch die lokalen Organisatoren mit einem Chorgesang der berühmten „Ode an die Freude“ und typischen Spezialitäten empfangen. (Sehen Sie hier dazu das Video.) Am Abend fand in der Humboldt Universität in Berlin Mitte unter dem Titel „20 Jahre Mauerfall, 20 Jahre leere Versprechen, Kriege beenden, Atomwaffen abschaffen“ ein Symposium unter der Beteiligung bekannter Vertreter der Friedensbewegung und Parlamentarier des Deutschen Bundestages, Hans-Christian Ströbele von den GRÜNEN und Wolfgang Gehrcke von der LINKEN statt.
Hot discussions "ending wars – banning nukes" (M. Küpker, W. Gehrcke, H-C. Ströbele, F. Drohsel, O. Nassauer. M. Steinbach)
Photo: Caroline Schenck
Hot discussions "ending wars – banning nukes" (M. Küpker, W. Gehrcke, H-C. Ströbele, F. Drohsel, O. Nassauer. M. Steinbach)
Photo: Caroline Schenck
Nach der Vorstellung des Weltweiten Marschs für Frieden und Gewaltfreiheit durch den Chilenen Miguel Hirsch, der sämtliche bisherigen Etappen seit Wellington in Neuseeland mit durchlaufen hat, diskutierten die Teilnehmer die aktuelle Gefahr, die von Atomwaffen in der heutigen multipolaren Welt ausgeht. Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass Lösungsansätze einer gewaltfreien Welt nicht von Politikern, Institutionen und erst recht nicht von Verteidigungsbündnissen zu erwarten seien, sondern nur von den Menschen selbst, solidarisch und in Vielfalt kommen könnten.
Gleichzeitig fand in einem Bürgerzentrum in Berlin-Kreuzberg nach Begrüßung durch den Bürgermeister der Auftakt des „Festivals für Aktive Gewaltfreiheit“ statt, das sich am nächsten Tag mit viel Kunst, Kultur, Kreativität und Austausch fortsetzt. An Ständen und Workshops werden Lösungen für eine gewaltfreie Welt erarbeitet oder erlebt, bis am Nachmittag der Weltweite Marsch mehrere Kilometer durch die Stadt zieht, um vor dem „Reichstag“, dem Sitz des Deutschen Parlaments, ein leuchtendes Zeichen für Frieden und Gewaltfreiheit Kundgebung zu entzünden.
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